Skip to main content

Weniger Training, bessere Leistungen. Und was das mit Führung zu tun hat.

Wann bringt uns mehr Einsatz wirklich weiter? Wann wird Ehrgeiz zum Risiko? Und wann ist es Zeit, einen eingeschlagenen Weg zu verlassen? Bei unserer Genius Session #11 in Köln sprach Philipp Boy über Entscheidungen, Rückschläge und Erfahrungen aus dem Spitzensport, die auch in der Hospitality einiges bewegen können.

elevatr Co-Founderin Nina Fiolka (links) mit Impulsgeber Philipp Boy (rechts). Foto: pacho4k für elevatr

Ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, neue Begegnungen, Drinks, Bites und jede Menge Gesprächsstoff: Am 13. Oktober kam die elevatr Community im Occhio Showroom in Köln zusammen. Mit dabei: Philipp Boy, einer der erfolgreichsten deutschen Turner seiner Generation.

Zweifacher Europameister, zweifacher Vizeweltmeister, zweimal bei Olympia. Doch statt über Medaillen sprach Philipp vor allem über das, was hinter den Erfolgen steckt.

 

Weniger Training. Mehr Leistung.

Philipps ehemaliger Bundestrainer setzte lange auf harte Disziplin und möglichst viele Trainingsstunden. Bis die Turner irgendwann völlig erschöpft waren.

Dann änderte er seinen Ansatz. Weniger Stunden, mehr Regeneration, mehr Freiraum. Und vor allem: Er begann, mit seinen Sportlern zu sprechen, statt ihnen nur Anweisungen zu geben.

Die Leistungen stiegen, die Verletzungen gingen zurück und die Freude am Training war wieder da.

Eine Geschichte, die gerade in der Hospitality zum Nachdenken anregt. Denn mehr Einsatz bedeutet nicht automatisch bessere Ergebnisse.

 

Wenn Ehrgeiz zum Risiko wird

Bei Olympia 2012 in London gehörte Philipp zu den Favoriten. Für ein paar zusätzliche Zehntelpunkte riskierte er einen schwierigeren Sprung. Er verletzte sich schwer, die Medaillenchance war dahin.

Die Verantwortung dafür sieht er bei sich selbst.

Wie weit sollte man gehen, wenn man unbedingt gewinnen will? Und wann wird der eigene Ehrgeiz zum größten Risiko?

 

Der Mut, aufzuhören

Mit gerade einmal 25 Jahren beendete Philipp seine Karriere. Obwohl er noch zur Weltspitze gehörte und viele wollten, dass er weitermacht.

„Das Feuer war weg, der Antrieb war weg.“

Noch einmal vier Jahre für Olympia trainieren, nur weil er bereits so viel investiert hatte? Für Philipp keine Option.

Eine Entscheidung, die zeigt: Manchmal braucht es mehr Mut, einen Weg zu verlassen, als ihn weiterzugehen.

Danke an Philipp für seine Offenheit und an alle, die diesen Abend mit uns verbracht haben. Schön, euch in Köln wiederzusehen und neue Menschen in unserer elevatr Community willkommen zu heißen!

 

Genius Session #11 – Impressionen

#letstalk: Die elevatr Genius Sessions bringen spannende Persönlichkeiten aus der Hospitality und angrenzenden Branchen mit unserer Community zusammen. Ein bewusst kleiner Kreis, persönliche Talks und viel Zeit für Gespräche, neue Kontakte und den Austausch untereinander.

#support: Danke an unsere Genius Partner Occhio, Mews, SALTO und Zimmer + Rohde, die diesen Abend gemeinsam mit uns möglich gemacht haben.

#staytuned: Wir freuen uns schon auf die nächste Genius Session, auf vertraute Gesichter, neue Begegnungen und viele gute Gespräche.

Thank you to our amazing elevatr Genius Session-Partners, dass ihr Networking X Wissenstransfer gemeinsam mit uns "elevatet"!